UL is a software patch which enables visualizing the pronunciation of a text by digitally reading the written text. UL phonetically analyzes each letter of a text and virtually, for each letter, draws a geometric shape along a spiral, where each shape is determined by the corresponding letter’s sound. At the end the software saves the resulting image as a JPEG file.

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//Brecht eine Strophe

Hier seht ihr ordentliche Leut Haltend die zehn Gebot. Es hat uns bisher nichts genützt. Ihr, die am warmen Ofen sitzt Helft lindern unsre große Not! Wie kreuzbrav waren wir doch schon! Und seht, da war es noch nicht Nacht Da sah die Welt die Folgen schon: Die Gottesfurcht hat uns so weit gebracht!Beneidenswert, wer frei davon!“;

 

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//Midsummernight’s Dream

Full of vexation come I, with complaint Against my child, my daughter Hermia. Stand forth, Demetrius. My noble lord, This man hath my consent to marry her. Stand forth, Lysander: and my gracious duke, This man hath bewitch’d the bosom of my child; Thou, thou, Lysander, thou hast given her rhymes, And interchanged love-tokens with my child: Thou hast by moonlight at her window sung, With feigning voice verses of feigning love, And stolen the impression of her fantasy With bracelets of thy hair, rings, gawds, conceits, Knacks, trifles, nosegays, sweetmeats, messengers Of strong prevailment in unharden’d youth: With cunning hast thou filch’d my daughter’s heart, Turn’d her obedience, which is due to me, To stubborn harshness: and, my gracious duke, Be it so she; will not here before your grace Consent to marry with Demetrius, I beg the ancient privilege of Athens, As she is mine, I may dispose of her: Which shall be either to this gentleman Or to her death, according to our law Immediately provided in that case.“;

 

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//Bibel Genesis

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Johannes 1.1-3) (Apostelgeschichte 17.24) (Hebräer 11.3) (Offenbarung 4.11) 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. (Psalm 33.9) (2. Korinther 4.6) 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. (Psalm 19.2) 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag. Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. (Hiob 38.8-11) (2. Petrus 3.5) 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.“;

 

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//Le Monde news

Le débat interne est une caractéristique propre à chaque mouvement se voulant progressiste. À droite, c’est beaucoup plus simple. Ils sont tous d’accord pour une société de type « survie du plus apte », avec peu d’État, peu d’impôts, pas de filets de sécurité, sans individus à la peau foncée qui traverseraient les frontières, avec le droit à des profits illimités sans entrave d’aucune sorte ni de réglementation, le droit de revendiquer des ressources naturelles à l’étranger tout en bénéficiant d’une main d’œuvre étrangère bon marché, et, lorsque les dirigeants étrangers ne sont pas dociles, le droit de lancer une guerre au nom de la « liberté » et de la « démocratie ». Le programme est plutôt simple et il est relativement aisé de se mettre d’accord. Les problèmes n’arrivent en fait que lorsque quelqu’un comme Sarah Palin se retrouve sur le devant de la scène médiatique, et doit être coachée sur des sujets qu’elle est sensée avoir appris au lycée, ou lorsqu’il s’agit de définir si oui ou non le candidat mormon Mitt Romney peut être considéré comme chrétien. Mais de tels problèmes sont faciles à résoudre, et en général tout ce dont ils ont besoin, c’est d’un ennemi commun pour surmonter leurs petites différences. Par exemple, pour eux, c’est très facile de se mettre d’accord pour accuser Obama d’être socialiste, alors même qu’il ressemble beaucoup plus à un républicain tel que Reagan, tout ça parce qu’il appartient au parti Démocrate et pour la bonne raison qu’ils veulent tout simplement le battre.“;

 

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//Tagesspiegel about Günter Grass

Wer in seiner Jugend nicht Sozialist war, hat kein Herz, wer es im Alter noch immer ist, hat keinen Verstand! Die Volksweisheit formuliert die Erfahrung, dass man die Dinge im Alter oft gelassener sieht. Günter Grass widerspricht diesem Muster ebenso offensichtlich, wie es sein Schriftstellerkollege Martin Walser mit der Friedenspreisrede 1998 getan hat. Welcher Hafer hat sie gestochen, dass sie den Popanz einer fast gleichgeschalteten Medienmacht aufbauen müssen, um sich dieser Übermacht dann heroisch entgegenzustemmen? Beide, Grass und Walser, genießen Weltruhm. Sie wurden für ihr literarisches Werk vielfach ausgezeichnet, bewundert und als moralische Autoritäten geachtet, denn ihr gesellschaftspolitisches Engagement und ihre kritische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands wurde ihnen hoch angerechnet. Im Alter kam es dann bei beiden zu Skandalen, die jeweils zwei Höhepunkte hatten. Im ersten Anlauf entfachte Walser mit seiner provokanten Dankesrede auf die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels die Walser-Bubis-Debatte, in der er sich uneinsichtig zeigte. 2002 setzte er mit seinem Schlüsselroman Tod eines Kritikers noch eins drauf, indem er Marcel Reich-Ranicki in der kaum verhüllten Figur eines jüdischen Literaturkritikers zum Opfer eines Mordanschlags machte. Reich-Ranicki sagte dazu noch im Mai 2010: Ich halte ihn nicht für einen Antisemiten. Aber es ist ihm wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Kritiker, der ihn angeblich am meisten gequält hat, auch noch Jude ist … Sehen Sie, es hat von Grass nie eine antisemitische Zeile oder Bemerkung gegeben, keine einzige. Und über dessen Bücher habe ich gewiss nicht nur positiv geschrieben.“;

 

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//Cicero

Neoptolemus quidem apud Ennium philosophari sibi ait necesse esse, sed paucis; nam omnino haud placere. Ego autem, Brute, necesse mihi quidem esse arbitror philosophari; nam quid possum, praesertim nihil agens, agere melius? sed non paucis, ut ille. Difficile est enim in philosophia pauca esse ei nota cui non sint aut pleraque aut omnia. Nam nec pauca nisi e multis eligi possunt nec, qui pauca perceperit, non idem reliqua eodem studio persequetur. 2 Sed tamen in vita occupata atque, ut Neoptolemi tum erat, militari, pauca ipsa multum saepe prosunt et ferunt fructus, si non tantos quanti ex universa philosophia percipi possunt, tamen eos quibus aliqua ex parte interdum aut cupiditate aut aegritudine aut metu liberemur; velut ex ea disputatione quae mihi nuper habita est in Tusculano, magna videbatur mortis effecta contemptio, quae non minimum valet ad animum metu liberandum. Nam qui id quod vitari non potest metuit, is vivere animo quieto nullo modo potest; sed qui non modo quia necesse est mori, verum etiam quia nihil habet mors quod sit horrendum, mortem non timet, magnum is sibi praesidium ad beatam vitam comparat. 3 Quamquam non sumus ignari multos studiose contra esse dicturos; quod vitare nullo modo potuimus, nisi nihil omnino scriberemus. Etenim si orationes, quas nos multitudinis iudicio probari volebamus (popularis est enim illa facultas, et effectus eloquentiae est audientium adprobatio) sed si reperiebantur non nulli qui nihil laudarent, nisi quod se imitari posse confiderent, quemque sperandi sibi, eumdem bene dicendi finem proponerent, et cum obruerentur copia sententiarum atque verborum, ieiunitatem et famem se malle quam ubertatem et copiam dicerent, unde erat exortum genus Atticorum eis ipsis qui id sequi se profitebantur ignotum, qui iam conticuerunt paene ab ipso foro inrisi – 4 quid futurum putamus, cum adiutore populo quo utebamur antea, nunc minime nos uti posse videamus? Est enim philosophia paucis contenta iudicibus, multitudinem consulto ipsa fugiens eique ipsi et suspecta et invisa, ut, vel si quis universam velit vituperare, secundo id populo facere possit, vel si in eam quam nos maxime sequimur, conetur invadere, magna habere possit auxilia a reliquorum philosophorum disciplinis.“;

 

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//Generative Art Paper

In this paper an attempt is made to offer a definition of generative art that is inclusive and provides fertile ground for both technical and art theoretical development. First the use of systems is identified as a key element in generative art. Various ideas from complexity theory are then introduced. It is noted that systems exist on a continuum from the highly ordered to the highly disordered. Citing examples from information theory and complexity science, it is noted that highly ordered and highly disordered systems are typically viewed as simple, and complex systems exhibit both order and disorder. This leads to the adoption of effective complexity, order, and disorder as organizing principles in the comparison of various generative art systems. This inclusive view leads to the somewhat surprising observation that generative art is as old as art itself. A number of specific artists and studies are discussed within this systems and complexity theory influenced paradigm. Finally a number of art theoretical questions are introduced to exercise the suggested generative art definition and implicit paradigm.“;

 

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//Goethe

Und haben sich eh man es denkt gefunden Der Widerwille ist auch mir verschwunden Und beide scheinen gleich mich anzuziehen Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen Und wenn wir erst, in abgemessnen Stunden Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden Mag frei Natur im Herzen wieder glühen So ist s mit aller Bildung auch beschaffen Vergebens werden ungebundne Geister Nach der Vollendung reiner Höhe streben Wer Großes will muss sich zusammenraffen In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben Was bedächtlich Natur sonst unter viele verteilet,  Gab sie mit reichlicher Hand alles der Einzigen, ihr.  Und die so herrlich Begabte, von vielen so innig Verehrte,  Gab ein liebend Geschick freundlich dem Glücklichen, mir.“;

 

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//Shakespeare Sonnet

From fairest creatures we desire increase, That thereby beauty’s rose might never die, But as the riper should by time decease, His tender heir might bear his memory: But thou, contracted to thine own bright eyes, Feed’st thy light’st flame with self-substantial fuel, Making a famine where abundance lies, Thyself thy foe, to thy sweet self too cruel. Thou that art now the world’s fresh ornament And only herald to the gaudy spring, Within thine own bud buriest thy content And, tender churl, makest waste in niggarding. Pity the world, or else this glutton be, To eat the world’s due, by the grave and thee.“;