CODE{ctu}, 2018

CODE {ctu} untersucht, wie Systeme der Beobachtung und Übersetzung Wissen über materielle und virtuelle Domänen hinweg konstruieren. Der ctu-Arbeitskomplex umfasst Glasskulpturen, Aluminium- und Spiegelobjekte sowie digitale Bilder, die die Produktion und Vermittlung wissenschaftlichen Wissens untersuchen. CODE, eine Ausstellung in Form einer Schallplatte, wandelt Fragmente dieser Sub-Komplexe in Klang um, indem ein maßgeschneidertes System (.fa) verwendet wird, das Oberflächen in Echtzeit scannt und Audio innerhalb eines 4D-Virtualraums generiert. Das Werk entfaltet sich als hybrides System, das physische Objekte, algorithmische Prozesse und menschliche Präsenz in Performance, Video und Live-Coding integriert. Während der Release-Veranstaltung interpretierten Tänzer die Klänge und schufen neue, vom Stück inspirierte Bewegungen. Gefördert durch den Kultursenator der Freien Hansestadt Bremen.

Formate: Skulptur, Bilderserie, Vinyl, Video, Klang, Performance, Publikation
Abmessungen: Variabel; 12” Vinyl-Ausgabe; mehrteilige Installation
Techniken: Glas- und Aluminiums-skulpturen, wissenschaftliche Bildgebung, Klangsynthese, Live-Coding, Daten-Sonifikation, Choreografie
Klang: Individuelles Scansystem (.fa), Live-Coding, Feldaufnahmen, algorithmische Verarbeitung
Installation: Variabel; Plattenspieler, Projektion, Lautsprechersystem, skulpturale und videobasierte Komponenten

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